Heimat.Land.Grün

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Unser Kongress zur Gestaltung der Zukunft auf dem Land

Banner_mittel_2Zusammen mit dem Bezirksverband Westfalen hat unser Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe einen ganz besonderen Kongress am 12.März 2016 veranstaltet. Mit über 200 TeilnehmerInnen, viel Prominenz und dem passenden Ambiente trafen Titel und Inhalt „Heimat.Land.Grün“ einen Nerv. Wir konzentrierten uns dabei auf die Themen Landwirtschaft, Gesundheit, Mobilität und Digitalisierung und hatten mit dem hervorragenden Moderator und dem Markt der Möglichkeiten auch das Glück, dass die Veranstaltung sehr motivierend wirkte.

Mich freute als Koordinatorin des Teams vor allem, dass es gelang, grüne Ideen für den ländlichen Raum aus unserer Perspektive darzustellen und im Bildungszentrum der NRW-Landwirtschaftskammer, Haus Düsse in Bad Sassenberg, zu diskutieren.

Abschlusspodium mit Moderator Wieprecht, Koczy, Klocke, Rüße, Becker

Abschlusspodium mit Moderator Wieprecht, Koczy, Klocke, Rüße, Becker

Wir wollten Antworten suchen auf die Frage, wie man unter den heutigen  Bedingungen die Vielfalt im ländlichen Raum und z.B. auch die bäuerliche Landwirtschaft erhalten kann. Neben Parteimitgliedern brachten auch zahlreiche Gäste ihre Perspektiven ein, etwa die Landfrauen, der Verkehrsclub Deutschland oder der Naturschutzbund. Und es ging um nicht weniger als darum, wie man in den ländlichen Räumen „Heimat“ progressiv schützen, bewahren und fortentwickeln kann.

Ein Fazit war: „Schon längst ist es so, dass Grüne sich für die ländlichen Räume und ihre Entwicklung engagieren. Und dieses Treffen zeigte, welche neuen Ideen existieren. Jetzt kommt es darauf an, die guten Projekte vor Ort umzusetzen, damit es wirklich eine langfristige Zukunft auf dem Land gibt.“ 

Neben Landwirtschaftsminister Johannes Remmel und Gesundheitsministerin Barbara Steffens war auch Toni Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, vor Ort. Er sagte:

„Es ist für uns Grüne ein zentrales Anliegen, die ländlichen Regionen lebendig und lebenswert für die Zukunft zu gestalten. Wir wollen die Herausforderungen anpacken und die Chancen besser nutzen. Das bedeutet: Raus aus der Massentierhaltung und rein in die grüne Landwirtschaft. Bäuerliche Betriebe, Handwerk und Mittelstand sind fürr den ländlichen Raum von hoher Bedeutung, denn so bleibt die Wertschöpfung in der Region. Wir wollen die Chancen der Digitalisierung besser nutzen und intelligente Mobilitätskonzepte für Alle stärker fördern. So kann es uns gelingen, auch strukturschwache Regionen zu stärken.“

Und Sven Lehmann, Vorsitzender der Grünen in NRW, erklärte:

„Wachse oder weiche – so war über lange Zeit die Devise in den ländlichen Räumen. Das Resultat sind Agrarfabriken, Vermaisung, verödete Ortskerne, Einkaufszentren auf der grünen Wiese. Heute erleben wir einen Bewusstseinswandel. Immer mehr Menschen wollen keine Agrarfabriken mehr, keine Autobahn bis ins letzte Dorf, keinen Flächenfraß. Immer mehr Menschen fordern sanften Tourismus, regionale Produkte und mehr Naturschutz ein. Die Grünen haben für diese Menschen ein verlässliches politisches Angebot. Der Grüne Land-Kongress mit viel Leidenschaft und tollen Ideen gibt Schwung für 2017 und darüber hinaus.“

Wer sich weiter informieren will: hier geht es zur Homepage www.heimat-gruen.de


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Ressourcenkonferenz auf Einladung der sef in Potsdam, 07-08 Mai 2014

Natural Resource Governance in Africa. How to benefit from Regional Integration

Wer hätte das gedacht? Frank Zappa als Taktgeber für eine Konferenz zu Rohstoffen und regionale Integration in Afrika. Marinke van Reit, Vertreterin von „Publish What You Pay (PWYP)“ zitierte den Rockstar: „Without derivations from the norm progress isn’t possible“ (ohne Abweichung von der Norm ist kein Fortschritt möglich). Weiterlesen

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Neuwahl im Bezirksverband OWL: Bin zur Vorsitzenden gekürt worden

Zusammen mit Sigrid Beer bin ich seit 2014 Vorsitzende des grünen Bezirksverbandes OWL.

15 Jahre lang hatte Helga Lange aus Halle im Kreis Gütersloh an der Spitze des Bezirksverbandes gestanden. Jetzt trat sie nicht mehr für dieses Amt an.
Helga Ute 14.3.2014

Deshalb warf ich meinen Hut in den Ring und wurde von der Versammlung am 14. März 2014 einstimmig zu neuer Sprecherin bestimmt. Zusammen mit Sigrid Beer, MdL aus Paderborn, die ebenfalls einstimmig in ihrem Amt bestätigt wurde, haben wir uns viel vorgenommen: „ OWL ist Erneuerbar. Hier setzen wir Impulse für die Zukunft. Mehr soziale Gerechtigkeit, und Chancengleichheit, Mobilität nicht nur durch Autofahren ermöglichen sowie Naturschutz und die Gesundheitsregion mit einem Nationalpark stärken, das sind für uns die grünen Meilensteine“.
Unsere regionale MdB Britta Haßelmann übernahm es, der ausscheidenden Helga Lange, für ihre Arbeit herzlich zu danken: Helga Lange habe mit großem persönlichen Einsatz dazu beigetragen, die OWL-Grünen politisch und inhaltlich stark zu verankern.
In diesem Sinne werde ich diese Arbeit gerne weiterführen.

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Reisetagebuch Rio+20

The future we don’t want!

Ute Koczy bei Rio+20Wie sinnvoll sind solche großen, internationalen Konferenzen? Diese Frage stellt sich mir nach dieser Rio-Konferenz verschärft, nachdem es dort kaum Fortschritte gegeben hat. Auch vor dem Hintergrund, dass es die deutsche Kanzlerin Angela Merkel nicht für notwendig erachtet hat, persönlich zu kommen. Wo also bleiben die Vorreiter für den Erhalt unseres Planetens? Im Rahmen eines Reisetagesbuchs will ich auf die damit verbundenen Fragen eingehen. Aus meiner Sicht ist das in Rio vereinbarte Schneckentempo eine Drohung….

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Afghanistan 2007 – Beitrag von Barbara Unmüßig und Ute Koczy

Afghanistan und die Fehler der Entwicklungspolitik: dies war das Anliegen des Aufsatzes, um künftige Veränderungen anzumahnen.

Afghanistan – Illusionen und Realitäten:
Der steinige Weg des (entwicklungs-)politischen Aufbaus

13 AFG STR Ali Baba Grßr Blick EselFoto: Stefan Rebmann

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