Neue Aufgabe – neue Ziele bei Urgewald

In eigener Sache!

Unverhofft und sehr gerne:  ich habe eine neue Aufgabe. Seit April 2018 bin ich Mitarbeiterin im Team der Nichtregierungsorganisation urgewald: www.urgewald.org
Diese hat ihren Sitz in Sassenberg (bei Warendorf), mit einer Zweigstelle in Berlin und ist für mich auf einer halben Stelle gut erreichbar, Übernachtungen vor Ort inbegriffen.
Urgewald versteht sich als Anwältin für Umwelt- und Menschenrechte. Nach dem Prinzip „Follow the Money“ hat diese Organisation zahlreiche Skandale aufgedeckt, Hauptversammlungen von Banken und Energieversorgern aufgemischt und erfolgreiche Kampagnen durchgezogen.
Ich knüpfe bei Urgewald an meine Erfahrungen mit der Arbeit dieser NGO seit 2001 mit der OCP-Pipeline an, die damals über dieWestLB finanziert, für weitere Schäden im Amazonas gesorgt hat. Auch mein Besuch bei der Tschad-Kamarun-Pipeline, die von der Weltbank als großes Entwicklungsprojekt unterstützt wurde und in dieser Hinsicht scheiterte, ist eine gewisse Vorbereitung für die neue Aufgabe. In unserem kleinen Team arbeiten wir zur Weltbank und zu Entwicklungsbanken und zeigen auf, welche Probleme und Zerstörungen sich für Mensch und Natur bei schlecht geplanten Finanzierungsprojekten ergeben.
Da die Weltbank vollmundig in Paris angekündigt hatte, sich aus den fossilen Energien zurückzuziehen, haben wir mal näher hingeschaut. Auf der Frühjahrstagung im April 2019 veröffentlichten wir zwei Studien „Weltbank setzt auf fossile Energien für Afrika“ und „World Bank Group Financial Flows Undermine the Paris Climate Agreement. Darin deckten wir für die letzten 5 Jahre auf, dass die Weltbank ihren eigenen Zielen nicht treu geblieben ist und machen zusammen mit anderen NGOs Druck für Veränderungen.

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