Nationalparktag mit Schotte Alvin

Jahrhundertelang war das normal: Kühe und Schweine wurden in den Wald zum Weiden getrieben. Heute ist dies selten. Doch hier in der Wistinghauser Senne, in der Nähe des Segelflugplatzes Oerlinghausen, kann man sie bewundern: Hochlandrinder aus Schottland!

14 Alvin Hochlandrind mit Besuch

Der GRÜNE Bezirksverband hatte im Rahmen des Nationalparktages am August 2014 zum Besuch dieser Besonderheit des Naturschutzgroßprojektes eingeladen. Insgesamt 27 Tiere beweiden den Wald und tragen so zu einem natürlichen Umbau bei. Im Hintergrund sieht man den üblichen Stangenforst, den nun langsam aber sicher durch die Beweidung eine vielfältigere Form annehmen wird. Rinder bringen Leben in den Wald: seien es lichtliebende Pflanzen oder Käfer, die von den Kuhfladen zehren oder Vögel, wie Heidelerchen und Spechte, denen die Auflockerung des Waldes durch die Schotten bestens bekommt.

Eindrucksvoll sind diese friedlichen Tiere, die ganzjährig draußen sind und sich munter vermehren dürfen. Alvin, ein junger, sehr neugieriger Ochse, ließ es sich nicht nehmen, die Besucher*innen zu begrüßen. Seine langen Hörner, mit denen er auch schwungvoll einen großen Radius abdeckt, tragen dazu bei, dass respektvoll Abstand gehalten wird.

14 Alvin kratzt sich

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