Zukunft wird aus Mut gemacht – Auf der BDK in Berlin

Lipper beschließen Grünes Bundestagswahlprogramm mit

„Der Parteitag hat unsere Erwartungen übertroffen. Die Welt im Blick, Umwelt im Kopf, Gerechtigkeit im Sinn und Freiheit im Herzen – so wollen wir unser Land und unsere Zukunft mitgestalten“, so die lippischen Bundestagskandidaten der Grünen Ute Koczy und Robin Wagener.

Gemeinsam mit Moritz Wächter (Detmold) und Max Harder (Bad Salzuflen) berieten und entschieden sie als lippische Delegierte beim Bundesparteitag der Grünen im Berliner Velodrom mit über das Wahlprogramm für die Bundestagswahl.

„Klare Kante für starke Klimaziele und die Geschlossenheit für eine faire Verteilung des Wohlstands, wir haben ein starkes grünes Wahlprogramm“, betont Koczy.

Wagener ergänzt: „Wir stehen für Klimaschutz, aber auch für die Stärkung von Familien, für Freiheit und Sicherheit und das vereinte Europa.“

Beide Bundestagskandidaten sind sich sicher: „So starten wir mit Schwung in den Wahlkampf in Lippe.“

Bild: v. links: Ute Koczy, Moritz Wächter, Max Harder und Robin Wagener

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Zukunftsthema Entwicklungspolitik: Aufbruch in ein neues Zeitalter!

Mein Beitrag zur Debatte im Blog des DIE (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik).

Zukunftsthema Entwicklungspolitik: Aufbruch in ein neues Zeitalter

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Filmtipps aus Ecuador

Der Detmolder Filmemacher Siegmund Thies hat diverse Filme zur Nutzung in der Bildungs- und Informationsarbeit gemacht. Thies ist Medienpädagoge, TV-Journalist, Dokumentarfilmer und Kameramann. Nachdem er in den 90er Jahren als Fernsehjournalist nach Quito kam, arbeitet er seit Jahren als Medienberater und Filmemacher mit indigenen Gemeinden im Amazonas. Viele seiner Produktionen verstehen sich als Beitrag zur Anerkennung der politischen Forderungen der Amazonas-
Völker.

Die neuesten Film der Reiseschule NA VAVEVA sind zu finden unter:

Deutsche Version (mit Untertitel)

spanische Version:

Hier der Link zum Film „Die Gier nach Öl“ von 2015. Dieser beschreibt die Situation der Indigenen sowie die Bedrohung durch die Ölförderung. So erhält man Einblicke in die Auseinandersetzung um das Gebiet ITT im Amazonas, welches vor diesen Eingriffen eigentlich geschützt werden sollte.

>https://youtu.be/VhzPqFn_yOc

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Ecuador im Wahljahr 2017

Auch in Ecuador wird 2017 gewählt. Die Amtszeit des jetzigen Präsident Rafael Correa endet am 24.5.2017. Correa machte Schlagzeilen, da er zunächst die Initiative ITT zum Schutz des Regenwaldes vor der Ausplünderung durch die Ölförderung vorantrieb und dann die Ausbeutung erlaubte.

Am 23.Dezember gab es wieder Schlagzeilen aus Ecuador. Die Umweltorganisation Acción Ecológica stand vor Schließung. Nicht nur wegen den langjährigen Aktivitäten, sondern auch weil die NGO sich erneut in die Rohstoffpolitik einmischt und gegen eine Kupfermine Widerspruch einlegt und die Shuar-Indianer in ihrem Widerstand unterstützt.

Hierzu schrieb Amazonwatch (http://amazonwatch.org/news/2016/1223-new-witch-hunt-in-ecuador-against-indigenous-and-environment-defenders)

„On Tuesday, Ecuador’s Environment Ministry announced its intention to shutter Acción Ecológica, the country’s leading grassroots environmental organization and one of the founders of the Keep It In The Ground movement, which has become a global call to support the scientific mandate to keep all remaining fossil fuels in the ground. The government made clear that the move was a direct response to the group’s efforts to raise awareness – like tweeting and posting blogs – about environmental and indigenous rights concerns over a planned copper mega-mine on the lands of the Shuar indigenous people in the southern Ecuadorian Amazon. That very same evening, the national police raided the offices of the Shuar federation, FICSH, and detained its president, Agustín Wachapa, who is still being held.“

Doch internationale Presse und Druck waren so stark, dass das Verfahren fallen gelassen wurde und Acción seit Mitte Januar wieder aktiv werden kann. Doch die Auseinandersetzungen im Gebiet der Shuar-Indianer gehen weiter.

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Das neue Jahr 2017

Ein rauer Reif verzauberte die Landschaft zum Jahreswechsel.

Mich erwartet erneut ein spannendes Jahr mit den Wahlen in NRW und dann noch im Bund.
Mein größter Wunsch: Mehr Frieden und Gerechtigkeit auf der Welt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Platz 13 für den Bundestag 2017

„Phantasie ist alles. Sie ist die Vorausschau auf die künftigen Attraktionen des Lebens.“ Albert Einstein

Herzlichen Dank für die Unterstützung! Ich freue mich sehr darüber. Mit Platz 13 stehe ich wieder auf der Liste für den Bundestag. Mit großer Rückendeckung aus meinem Kreisverband Lippe, dem Bezirk Ostwestfalen-Lippe, der Landesarbeitsgemeinschaft Europa, Frieden und Internationales und vielerlei Zuspruch besteht die Chance, wieder in den Bundestag einzuziehen. Wir Grünen müssen der Bauchnabel-Mentalität Paroli bieten.
Mein Interesse gehört deshalb der Entwicklungspolitik. Ich will nicht, dass die eine Seite der Welt auf Kosten der anderen lebt. Doch damit dieses geschieht, müssen fast alle Politikbereiche an einem Strang ziehen. Die Vereinten Nationen will deshalb auch Taten sehen – es gilt im Rahmen der Agenda 2030 den 17 Entwicklungsziele auf die Sprünge zu helfen. Und ich will gerne dabei sein!

Wir aus OWL: Jana Sasse, Robin Wagener, Britta Haßelmann (Platz 1), Ute Koczy, Jürgen Wächter

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Fair Handeln: Fair Schenken!

 Pressemitteilung unserer  Gruppe vom 27.November 2016

 

 

 

v.re.n.li:     Rudolf Sandkühler, Rainer Kluckhuhn, Ute Koczy, Saskia-Aimee Ehmke, Dieter Halle, Ursula Quante, Helmut Kohorst

„Freude schenken und an die Menschen denken!“ Mit diesem Motto machte unsere Initiativ-Gruppe der Fairtrade-Stadt Lemgo auf die Hersteller von Waren aufmerksam. Diese produzieren als Bauern oder Handwerker für den Weltmarkt und sind auf ein gutes Einkommen angewiesen. Nur wer genug Geld verdient, kann Kinder zur Schule schicken oder bei Krankheiten einen Arzt bezahlen. „Gerade zur Weihnachtszeit kann man mit fairen Produkten ein besonderes Zeichen setzen“, erläutert Rainer Kluckhuhn als Sprecher der Gruppe. Neben Kunsthandwerk, Kleidung oder Spielzeug gibt es sogar Nikoläuse aus fair gehandelter Schokolade, die hier im Bild zu sehen sind.

Die Zahl der Kleinbauernfamilien und Beschäftigten auf Plantagen im Fairtrade-System stieg bis Ende 2014 auf 1,65 Millionen. Das sind neun Prozent mehr als im Jahr zuvor. Es gibt Fairtrade-Produzentenorganisationen in 74 Ländern. 80 Prozent der Produzentenorganisa­tionen mit Fairtrade-Zertifizierung sind Kleinbauernorganisationen. 26 Prozent der Fairtrade-Produzenten sind Frauen.

Lemgo wurde 2015 als 344.igste Stadt ausgezeichnet. Inzwischen sind über 445 Fairtrade-Städte in Deutschland aktiv dabei. Sie werben mit dem fairen Siegel für ihre Stadt. Erfreulicherweise steigt auch die Zahl der Fairtrade-Schulen. Auch in Lemgo wächst das Interesse und vielleicht wird bald eine Schule einen solchen Antrag stellen.

Näheres unter: www.fairtradelemgo.de

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Heimat.Land.Grün

Bild

Unser Kongress zur Gestaltung der Zukunft auf dem Land

Banner_mittel_2Zusammen mit dem Bezirksverband Westfalen hat unser Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe einen ganz besonderen Kongress am 12.März 2016 veranstaltet. Mit über 200 TeilnehmerInnen, viel Prominenz und dem passenden Ambiente trafen Titel und Inhalt „Heimat.Land.Grün“ einen Nerv. Wir konzentrierten uns dabei auf die Themen Landwirtschaft, Gesundheit, Mobilität und Digitalisierung und hatten mit dem hervorragenden Moderator und dem Markt der Möglichkeiten auch das Glück, dass die Veranstaltung sehr motivierend wirkte.

Mich freute als Koordinatorin des Teams vor allem, dass es gelang, grüne Ideen für den ländlichen Raum aus unserer Perspektive darzustellen und im Bildungszentrum der NRW-Landwirtschaftskammer, Haus Düsse in Bad Sassenberg, zu diskutieren.

Abschlusspodium mit Moderator Wieprecht, Koczy, Klocke, Rüße, Becker

Abschlusspodium mit Moderator Wieprecht, Koczy, Klocke, Rüße, Becker

Wir wollten Antworten suchen auf die Frage, wie man unter den heutigen  Bedingungen die Vielfalt im ländlichen Raum und z.B. auch die bäuerliche Landwirtschaft erhalten kann. Neben Parteimitgliedern brachten auch zahlreiche Gäste ihre Perspektiven ein, etwa die Landfrauen, der Verkehrsclub Deutschland oder der Naturschutzbund. Und es ging um nicht weniger als darum, wie man in den ländlichen Räumen „Heimat“ progressiv schützen, bewahren und fortentwickeln kann.

Ein Fazit war: „Schon längst ist es so, dass Grüne sich für die ländlichen Räume und ihre Entwicklung engagieren. Und dieses Treffen zeigte, welche neuen Ideen existieren. Jetzt kommt es darauf an, die guten Projekte vor Ort umzusetzen, damit es wirklich eine langfristige Zukunft auf dem Land gibt.“ 

Neben Landwirtschaftsminister Johannes Remmel und Gesundheitsministerin Barbara Steffens war auch Toni Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, vor Ort. Er sagte:

„Es ist für uns Grüne ein zentrales Anliegen, die ländlichen Regionen lebendig und lebenswert für die Zukunft zu gestalten. Wir wollen die Herausforderungen anpacken und die Chancen besser nutzen. Das bedeutet: Raus aus der Massentierhaltung und rein in die grüne Landwirtschaft. Bäuerliche Betriebe, Handwerk und Mittelstand sind fürr den ländlichen Raum von hoher Bedeutung, denn so bleibt die Wertschöpfung in der Region. Wir wollen die Chancen der Digitalisierung besser nutzen und intelligente Mobilitätskonzepte für Alle stärker fördern. So kann es uns gelingen, auch strukturschwache Regionen zu stärken.“

Und Sven Lehmann, Vorsitzender der Grünen in NRW, erklärte:

„Wachse oder weiche – so war über lange Zeit die Devise in den ländlichen Räumen. Das Resultat sind Agrarfabriken, Vermaisung, verödete Ortskerne, Einkaufszentren auf der grünen Wiese. Heute erleben wir einen Bewusstseinswandel. Immer mehr Menschen wollen keine Agrarfabriken mehr, keine Autobahn bis ins letzte Dorf, keinen Flächenfraß. Immer mehr Menschen fordern sanften Tourismus, regionale Produkte und mehr Naturschutz ein. Die Grünen haben für diese Menschen ein verlässliches politisches Angebot. Der Grüne Land-Kongress mit viel Leidenschaft und tollen Ideen gibt Schwung für 2017 und darüber hinaus.“

Wer sich weiter informieren will: hier geht es zur Homepage www.heimat-gruen.de


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Friedliche Feiertage und Grüße zum neuen Jahr

15 ein roter WeihnachtssternEin fröhliches Weihnachtsfest

und viele glückliche Momente in einem hoffentlich mehr

Frieden bringenden Jahr 2016

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Perspektive 2030 – 17 Ziele für die Nachhaltigkeit!

Mit Anregungen aus der Tagung „Nach dem Post-2015-Gipfel der UN“ in Berlin

Die Welt hat sich auf der UN-Vollversammlung im September 2015 eine neue Agenda und einen Zeitrahmen gegeben: 17 Nachhaltigkeitsziele, dazu gehörende 169 Unterziele und das Datum 2030. Kommt dies tatsächlich einer „Kopernikanische Wende“ nahe? Weiterlesen

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